Einführung in den textilen Siebdruck - Anleitung

Lieber Freund des textilen Siebdrucks,

Siebdruck selber machen war schon immer etwas, was Dich interessiert hat, aber Du hast nicht die richtigen Informationen zum Thema gefunden? Auf dieser Seite findest Du einige hoffentlich nützliche Tricks und Anleitungen rund um das Thema Siebdruck und T-Shirt Druck. Grundsätzlich lassen sich mit dem Siebdruckverfahren beinahe alle erdenklichen Materialien selber bedrucken. Diese Seite thematisiert allerdings nur das Bedrucken von Stoffen, wobei wir in naher Zukunft vielleicht auch das Drucken von Postern angehen werden.

Allein beim Bedrucken von Textilien müssen einige wichtige Regeln beachtet werden. Um welchen Stoff handelt es sich eigentlich, der bedruckt werden soll? Handelt es sich um Baumwolle oder um Kunstfaserstoffe? Sollen helle oder dunke Stoffe bedruckt werden? Soll die Farbe matt oder glänzend sein?

In unserem Forum findest Du zahlreiche Hinweise zur Anwendung der verschiedenen Materialien im Siebdruckzubehör. Wir geben gerne Tipps, also meldet euch doch an.

Aber halt, ein Schritt nach dem anderen. Was genau ist Siebdruck eigentlich und wie funktioniert er?

Beim Siebdruck wird - wie der Name schon sagt - mit einem feinmaschigen Siebgewebe gearbeitet (zumeist aus Polyester oder Nylon), das auf einen Rahmen, der oft aus Holz oder Aluminium gefertigt ist, aufgespannt ist. Dieser Rahmen wird ganz einfach Siebdruckrahmen genannt. Stell Dir unter dem darauf aufgespannten Sieb einfach einen feinen Stoff vor.

Auf dieses Siebgewebe wird eine fotosensitive Emulsion gestrichen (auch Kopierschicht genannt), die trocknen muss und bei anschließender Bestrahlung mit UV Licht (z.B. auch Sonnenlicht) aushärtet. Bringt man vor dem Belichtungsprozess z.B. eine nicht transparente Vorlage auf dem Sieb auf, wird diese Stelle beim Belichten nicht vom Licht beeinflusst und härtet folglich nicht aus. Teile des Siebs bzw. der Emulsion, die nicht vor dem Licht geschützt sind, härten nach einer bestimmten Zeit so aus, dass Sie mit Wasser oder Lösungsmitteln nicht wieder aufgeweicht und entfernt werden können.

Die Stellen, die aber zuvor abgedeckt waren, lassen sich sehr wohl mit Wasser aus dem Sieb entfernen. So erzeugt man mit Hilfe von Siebdruckgewebe, Fotoemulsion, einer lichtundurchlässigen Vorlage und etwas Licht eine optimale Schablone. Durch diese Schablone lässt sich mit Hilfe von Textilfarbe und einem Siebdruckrakel eine Farbauflage gemäß der Schablone auf den Stoff bringen.

Jetzt willst Du aber ganz sicher wissen, ob man auch zu Hause den Siebdruck selber machen kann. Ob und wie das nun ganz genau funktioniert, erfährst Du in meiner Siebdruckanleitung.

Für das Bedrucken von T-Shirts brauchst Du zunächst natürlich Shirts, die Du bedrucken kannst. Für den Anfang empfehle ich jungen Siebdruckern immer mit weißen Shirts zu beginnen, weil hier schnell gute Ergebnisse erzielt werden können. Neben den Shirts brauchst Du aber natürlich noch das entsprechende Siebdruckzubehör. So brauchst Du zunächst einmal einen Siebdruckrahmen mit einem bespannten Sieb für den Textildruck. Hier kommt es leider schon oft zu Problemen, da es extrem viele verschiedene Arten Siebdruckgewebe gibt.

In unserer Siebdruckanleitung findest Du weitere Informationen und eine Schritt für Schritt Anleitung.

Jetzt aber weiter zum Teil1 der Siebdruckanleitung