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Teil 4 T-Shirt Druck
Wenn Du es bis hierhin geschaffst hast, hast Du bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der schwierigste Teil ist geschafft und Du kannst nun damit beginnen, Dein erstes Motiv auf ein T-Shirt zu drucken. Anfängern raten wir immer erst zum schwarzen Druck auf ein weißes T-Shirt. Shirts haben wir massig auf Lager. Ich empfehle Dir aber zunächst den Druck auf Stoffresten. Die haben wir ebenfalls im Shop und kosten natürlich längst nicht so viel wie ein Shirt. Hier kannst Du also erstmal locker flockig üben. Wenn der Druck gelingt, geht's dann an ein Shirt. Damit sparst Du Dir Geld und vor allem kannst Du so erstmal herumprobieren.

Dein Sieb ist fertig belichtet, aber noch nicht komplett startklar, denn Du solltest die Siebränder unbedingt noch mit Siebklebeband abkleben. Schließlich willst Du ja keine Farbe an den Rändern durchs Sieb rakeln. Klebe die Ränder bitte auf der Außenseite, nicht auf der Rakelseite ab.
Wenn Du unser Siebdruckgerät nutzt, klemmst Du den Rahmen einfach in die Siebklemme und fixierst Sie, bis der Rahmen bombenfest ist und nicht verrutschen kann. Das Belichtungsmodul musst Du vor dem Drucken abnehmen. Das geht ganz einfach, indem Du die zwei Flügelmuttern hinten am Tisch löst. Klappe das Sieb jetzt nach oben und sprühe etwas Sprühkleber auf den Siebdrucktisch. Lege nun den Stoff auf den Tisch und streiche ihn schön glatt. Der Sprühkleber verhindert, dass der Stoff während des Druckens verrutscht. Wenn Du Dich sicher fühlst, kannst Du auch schon ein Shirt auf den Tisch ziehen. Ziehe das Shirt dazu auf den Tisch auf. Auch hier vorher mit Sprühkleber arbeiten.
Klappe das Sieb nun herunter und trage die Farbe auf das Sieb auf. Verteile die Farbe mit dem Siebdruckmesser von links oben nach rechts oben auf Deinem Sieb. (Oben = Seite nahe der Siebklemmen). Hebe das Sieb noch einmal etwas an und "flute" das Sieb nun mit Deinem Siebdruckrakel. Unter fluten versteht man das Füllen des Motivs mit Farbe. Dein Motiv sollte nun komplett mit Farbe gefüllt sein. Lasse das Sieb nun herunter und halte Dein Siebdruckrakel im 45 Grad Winkel. Ziehe den Rakel nun fest und zügig über das Sieb zu Dir hin. Du kannst das Sieb nun wieder hoch klappen. Ist Dein Motiv gleich beim ersten Druck geglückt? Dann hast Du wohl alles komplett richtig gemacht und kannst Dich jetzt Profi-Siebdrucker nennen ;-) Falls etwas nicht geklappt hat, solltest Du jetzt mit der Fehleranalyse beginnen.
Hast Du das Equipment oder etwa ein Siebdruck-Set von Siebdruckland im Einsatz? Falls nicht, wird die Fehlersuche auch für uns schwer. Wir bieten nur aufeinander abgestimmte Materialien an, und das nicht ohne Grund, denn schon das Siebgewebe und die passende Farbe sind für gute Druckergebnisse einfach extrem wichtig. Lässt das Sieb zu viel Farbe durch, verschmiert Dein Motiv. Lässt es dagegen zu wenig Farbe durch, wird das Motiv blass und nicht vollständig. Das kann viele Ursachen haben. Das Sieb kann zu grob oder zu fein sein, die Farbe zu dick oder zu dünn. Du siehst, es kann viele Probleme geben. Hinterlasse doch eine Nachricht im Forum und wir versuchen Dir zu helfen!
Schau Dir auch unbedingt unsere Liste der möglichen Problemursachen an:
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